Sachwalter im Eigenverwaltungsverfahren

Eine gute Kombination: der "sanierende" Sachwalter

Im ESUG-Verfahren (Eigenverwaltungsverfahren nach „§ 270 a + b InsO“) ist durch die Insolvenzordnung vorgesehen, dass das Verfahren durch einen gerichtlich bestellten (vorläufigen) Sachwalter begleitet wird.

Die rechtlichen Rahmenbdingungen für den Sachwalter lauten wie folgt:

Der Sachwalter ist und darf nicht personenidentisch mit dem Sanierer oder auch dem Aussteller der Bescheinigung nach § 270b Absatz 1 Satz 3 InsO sein.

Ebenso wie das Gericht muss der Sachwalter sein Amt unabhängig und neutral im Interesse der Gesamtheit der Gläubiger ausüben. Er ist den Gläubigerorganen (Gläubigerausschuss, Gläubigerversammlung) zur Rechenschaft verpflichtet und untersteht der Aufsicht des Gerichts.

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Auf die Details kommt es an!

Die Abwicklung eines Eigenverwaltungsverfahrens ist äußerst komplex. Sämtliche Sanierungsmaßnahmen müssen im Detail geplant und geprüft werden. Das Eigenverwaltungsverfahren ist ein nicht-öffentliches Verfahren. Die Verfahrensbeteiligten können ihre Informationsrechte in der Regel nur im Rahmen der Gläubigerversammlung wahrnehmen.

Das Amt des Sachwalters ist - wenngleich privatrechtlich ausgestaltet - hoheitliche Aufgabe im öffentlichen Interesse. Dem Eigenverwaltungsverfahren kommt nach dem Willen des Gesetzgebers nicht nur Sanierungs-, sondern auch Ordnungsfunktion zu.

Die Planer & Kollegen GmbH versteht sich als „sanierender Sachwalter“, die ihr Wissen in Bezug auf Unternehmenssanierung in das Verfahren mit einbringen.

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