Soetebeer Metallbau GmbH: Insolvenzquote ausgezahlt


Soetebeer Metallbau GmbH: Insolvenzquote ausgezahlt


Sanierung durch erste Auskehrung an Gläubiger endgültig abgeschlossen

 

Gut drei Monate nach dem erfolgreichen Abschluss der Eigenverwaltung nach § 270a InsO (Insolvenz­ordnung) und der Aufhebung des Insolvenzverfahrens, kann Soetebeer Metallbau das Thema Insolvenz endgültig ad acta legen. So ist Ende September bereits die erste Auskehrung der Quote an die Gläubiger erfolgt, die zweite und zugleich letzte Auskehrung wird ein Jahr nach der rechtskräftigen Aufhebung des Verfahrens – am 31. Juli 2019 – erfolgen. Die ermittelte Quote im rechtskräftig bestätigten Insolvenzplan beträgt im besten Fall 8,21 Prozent und im schlechtesten Fall 7,02 Prozent.

 

Erst im Juli 2018 hatte Soetebeer Metallbau aus Adendorf bei Lüneburg sein Insolvenzverfahren in Eigen­verwaltung erfolgreich abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss – noch dazu mit einer guten Quote – ist auch ein Verdienst der Planer und Kollegen GmbH. Die Landsberger Unter­nehmensberater haben die Durchführung der Sanierung von Anfang an begleitet. Geschäftsführer und Sanierungsexperte Thomas Planer: „Wir freuen uns außerordentlich, dass sich Soetebeer erfolgreich aus der Krise retten konnte und wieder auf sicheren Beinen steht.“ Neben der modernisierten Insolvenzordnung ist dafür in Planers Augen insbesondere auch das weitsichtige Verhalten der Soetebeer-Geschäftsleitung verantwortlich: „Da die Geschäftsleiter Raimund und Michael Wolter den Sanierungsbedarf rechtzeitig erkannt haben, konnten wir gemeinsam alle betriebswirtschaftlichen Hürden bewältigen und Soetebeer wieder erfolgreich am Markt positionieren.“ Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg sei zudem die Herangehensweise aller Beteiligten gewesen, die das Verfahren stets als Schritt hin zu einer gründlichen Bestandsaufnahme und einer möglichen Neuausrichtung von Soetebeer betrachtet haben. 

 

Alles auf dem Prüfstand

 

Das auf die Planung, Fertigung und den Bau von Metallleistungen spezialisierte Traditionsunternehmen aus Niedersachsen war in den letzten Jahren aufgrund massiver finanzieller Einbußen in wirtschaftliche Schief­lage geraten. Um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, bediente sich die Geschäftsleitung um Raimund und Michael Wolter bereits 2016 mit der Eigenverwaltung der Werkzeuge des Insolvenzrechts und stellte den entsprechenden Antrag auf Anordnung der Eigenverwaltung beim AG Lüneburg. Eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als goldrichtig erwies: Zusammen mit der Unternehmensberatung Planer & Kollegen stellte das Familien­unternehmen alles auf den Prüfstand, prüfte alle Projektstände auf Rentabilität und schaffte so den Turn-around. Ein weiteres Plus: Die Aufgaben während der Sanierungsphase waren stets klar verteilt. Während Michael Wolter den kaufmännischen Bereich betreute, kümmerte sich Raimund Wolter um den technischen Bereich und Thomas Planer als Sachwalter stellte sicher, dass alle insolvenz­spezifischen Aufgaben wahrgenommen wurden.

 

Hintergrund:

 

Soetebeer Metallbau GmbH: schnell, verlässlich, kompetent

 

Die Soetebeer Metallbau GmbH (www.soetebeer-metallbau.de) ist ein mittelständisches Unternehmen aus Niedersachsen. Gegründet 1913, hat es sich früh auf den Stahl- und Metallbau, die Erbringung von Planungs­leistungen im Zusammenhang mit Stahl- und Metallbauleistungen, einschließlich der baulichen Um­setzung sowie den Handel mit Bauelementen und Sonnenschutz und dessen Einbau spezialisiert. Soete­beer hat seinen Sitz im niedersächsischen Adendorf bei Lüneburg und beschäftigt derzeit 27 Mitarbeiter.

 

Eigenverwaltung nach § 270a InsO

 

Die Eigenverwaltung nach § 270a InsO ist ein Instrument zur Sanierung und Restrukturierung. Es kann zum Einsatz kommen, wenn eine Insolvenz nicht mehr zu vermeiden ist, das Unternehmen gleichwohl über einen fortführungswürdigen Geschäftsbetrieb und eine konkrete Perspektive verfügt. Die Eigenverwaltung bedeu­tet, dass der Schuldner die Verfügungsgewalt und Finanzhoheit über sein Unternehmen behält und insoweit Herr des Geschehens bleibt – anders als im herkömmlichen Insolvenzverfahren, in dem die Unternehmens­führung die Kontrolle an den Insolvenzverwalter abgibt. Bei der Eigenverwaltung agiert der Unternehmer selbst als Insolvenzverwalter. Meist verfügen diese jedoch nicht über das nötige Know-How – hier kommt der Sanierungs- und Insolvenzverwalter ins Spiel. In enger Zusammenarbeit mit der Unternehmensführung geht er auf Gläubiger, Banken und Partner zu, um alle Beteiligten sowie das Insolvenzgericht in den Prozess einzu­binden. Professionalität, Kompetenz und Transparenz in der Durchführung sorgen für Vertrauen – die wichtigste Säule für eine letztlich erfolgreiche Sanierung.

 

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