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Gestärkt aus der Unternehmenskrise - so geht's!

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19.11.2017 - Freising

In der monatlichen Business Lounge der Wirtschaftsjunioren Freising ging es am Dienstagabend im Rahmen der Gründerwoche Deutschland um die mögliche Kehrseite einer Unternehmensgründung und - führung, sprich um die Unternehmenskrise. „Unternehmerisches Scheitern muss nicht das endgültige Aus bedeuten“, mit diesen Worten leitete Stefan Pommer, Vorstand der Wirtschaftsjunioren Freising, den Abend ein.

In der Folge haben die beiden Referenten und langjährigen Fachberater Sanierung, Klaus Ziegler aus Freising und Thomas Planer aus Landsberg am Lech, dem Publikum, bestehend aus jungen Unternehmern du Gründern, zwei entscheidende Dinge mit auf den Weg gegeben, damit aus einer Unternehmensschieflage neue Chancen entstehen können. Zum einen geht es generell um die Kultur des Scheiterns an sich. So beginnt der Vortrag auch mit dem provokanten Titel „Fuck up! … gegründet, gescheitert.

Wenn in Deutschland zwar bisher noch jeder Zweite unternehmerisches Scheitern negativ beurteilt, dann liegt das wohl daran, dass sich Neid gegenüber erfolgreichen Unternehmern und Häme für gescheiterte Gründer aus derselben Quelle speisen. Nämlich der Suche nach Entschuldigungen dafür, keinen Mut zu haben, die eigenen Ideen selbst anzupacken. Klaus Ziegler stellt der negativen Scheiternskultur allerdings eine einfache Formel als Mutmacher gegenüber: „Erfolg = Scheitern + Lernen“. Eine „Mentalitätsreform“, die der deutschen Wirtschaft insgesamt sehr gut täte, wie er glaubt.

„Eigentlich hat der Gesetzgeber im Jahr 2012 mit der Reform des Insolvenzrechts bereits ein Verfahren geschaffen, mit dem diese Erfolgsformel sogar durch die Insolvenzordnung zum Ausdruck kommt. Diese Verfahrensmöglichkeit ist aber sowohl bei Schuldnern, Gläubigern, Banken und Steuerberatern häufig noch zu unbekannt“, meint Klaus Ziegler. Das geschaffene Gesetzeswerk trägt die Abkürzung ESUG. ESUG steht für „Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen“. Und genau daraus speist sich die zweite Chance bei einem unternehmerischen Scheitern.

Wird nämlich die bevorstehende Krise rechtzeitig erkannt und frühzeitig gehandelt, so gelingt es in nahezu allen Fällen, das Unternehmen zu sanieren und einen Neustart zu ermöglichen, davon ist Thomas Planer überzeugt. Wie das im Rahmen des ESUG funktionieren kann, wird von ihm auf Basis vieler Erfahrungswerte eindrucksvoll geschildert:

Mit der sogenannten Eigenverwaltung – ein Bestandteil des ESUG – ist der Schuldner quasi sein eigener Insolvenzverwalter und kann sein Unternehmen gemeinsam mit einem kompetenten Sanierer wieder auf Vordermann bringen. Der Schuldner repräsentiert also weiterhin die Firma nach außen, was für die Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten und Kunden, aber auch für das Personal, sehr von Vorteil ist. Der Schuldner steht lediglich unter der Aufsicht eines sogenannten Sachwalters, meist ein Fachanwalt für Insolvenzrecht.

Wichtige Voraussetzung dabei ist, dass die Gläubiger mit einem Eigenverwaltungsverfahren bessergestellt werden, als mit der klassischen Regelinsolvenz. Auch die Laufzeit unterscheidet sich nicht unwesentlich. Gehen für ein Regelinsolvenzfahren durchschnittlich 5 Jahre ins Land, so ist die Laufzeit eines Eigenverwaltungsverfahrens gerade mal durchschnittlich 9 bis 12 Monate Laufzeit.


Der Abend endet mit intensiven Gesprächen beim Netzwerken und mit der Einsicht: Fuck-up! Scheitern gehört zum Leben wie das Gegentor zum Fußball. Keiner mag es, keiner will es. Aber wenn man sich dem stellt und daraus lernt, dann bringt es einen langfristig weiter.

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Quelle: Wirtschaftsjunioren Freising e.V. / www.fs-live.de

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„Durch die lösungsorientierte und konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Planer konnte im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahren nach § 270 a InsO eine neue Grundlage für unser Unternehmen – die Kunststoffverarbeitung Reich GmbH – geschaffen werden. Auch wenn das Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist, lässt sich für den bis jetzt gegangenen Weg ein positives Resümee schließen.“

Kunststoffverarbeitung Reich GmbH, Pürgen

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„Planer & Kollegen hatte die Aufgabe im Bereich Unternehmens-Finanzierung und Abwicklung der Insolvenz unseres Factoring-Partners Lösungen zu finden. Hier wurde durch eine stetige und offene Kommunikation eine sichere Abwicklung gewährleistet und Planer & Kollegen hat uns tatkräftig unterstützt, außerdem konnten uns hier interessante Alternativen vorgeschlagen werden, die wir gemeinsam umsetzen. Hervorzuheben in allen Bereichen ist die professionelle Abarbeitung und vor allem auch die kontinuierliche Kommunikation auf Geschäftsleitungsebene, sodass hier eine permanente Abstimmung erfolgt.“

LogiConServ GmbH, Rostock

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"Durch Ihre Analysen und die radikalen Änderungen, die von unserer Seite viel Mut gekostet haben, haben Sie uns Wege aufgezeigt unsere Stärken auszubauen, unser Profil zu schärfen, sowie neue Ideen zu verwirklichen. Bei der Erstellung des Businessplanes und der Suche nach einer neue Bank, die das geänderte Konzept mitträgt, konnten wir von Ihrer langjährigen Erfahrung, sowie Ihren professionellen Team profitieren."

mayr + mayr GmbH, Wolfratshausen

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"Die extreme Kompetenz und die kompromisslose Unterstützung von Herrn Planer und dem gesamtem Team sowie das Gefühl mit all den Sorgen nicht mehr alleine zu sein, das tut unbeschreiblich gut. Beispielsweise die Kontaktaufnahme mit Gläubigern, das Aufstellen eines Liquiplanes, das Führen von Bankgesprächen, den anfänglichen Aufbau unseres neuen Unternehmens- dies und vieles mehr wurde uns abgenommen bzw. hier wurden wir massiv unterstützt. Oder einfach gesagt – ohne Sie alle hätten wir KEINE Chance gehabt! Danke!“

Koenders UG Garten- und Landschaftsbau , Unter-Mossau

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„Wir waren sehr erfreut darüber mit Herrn Planer einen Projektanten gefunden zu haben, der mit abstrakten Fragstellungen während der Sanierungsphase problemlos umgehen konnte, ohne dabei die praktischen Notwendigkeiten und Ziele aus dem Auge zu verlieren. Die immer ziel- und ergebnisorientierte Zusammenarbeit war konfliktfrei und erfolgreich. Das Projekt wurde in allen Phasen kompetent begleitet. Neben seiner fachlichen Qualifikation ist das besondere Engagement sowie Verständnis hervorzuheben.“

Industriebau und -Verwaltungs-GbR, Todtenweis

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„Die Planer & Kollegen GmbH stand mir bei der Existenzsicherung des Unternehmens, der Umfirmierung und der Entwicklung eines neuen Logos, der Erstellung und Umsetzung eines Marketingkonzepts sowie der Optimierung der operativen Unternehmensebene zur Seite. Die nötigen Maßnahmen, welche mir aus meiner äußerst schwierigen Situation verholfen haben, wurden gemeinsam mit Ihnen abgeschlossen. Durch Ihre Verwaltung und Organisation, sowie Ihre Verhandlungsqualität und Kompetenz, konnten alle Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Neben der betriebswirtschaftlichen Beratung haben Sie mich auch persönlich in meiner Situation begleitet. Ich möchte mich bei Ihnen für Ihr zuverlässiges und überdurchschnittliches Engagement bedanken.“

Hähnchen Finke, Dorsten

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„Durch unsere gute Qualität waren wir schon bekannt, doch durch Ihre Beratung sind wir noch besser geworden. Unser Ziel war es die Kundenzufriedenheit, die Thekenbelegung und die Vielfalt im Sortiment noch zu verbessern. Auch hatten Sie uns geraten eine Filiale zu eröffnen. Diesem sahen wir zuerst mit skeptischem Auge entgegen, doch die Eröffnung war ein großer Erfolg. Dank Ihrer Arbeit hat mein Unternehmen nicht nur an Ansehen gewonnen, sondern gleichzeitig ist auch der wirtschaftliche Erfolg meines Unternehmens gestiegen.“

Metzgerei Hermann Ey, Mittelneufnach

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