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Modehaus Schmederer: Gericht bestätigt Eigenverwaltung

Amtsgericht Mühldorf am Inn eröffnet Insolvenzverfahren – Kunden-Resonanz schon jetzt überwältigend

Große Erleichterung am Stadtplatz in Mühldorf am Inn: Das Amtsgericht Mühldorf am Inn hat das im Januar 2019 beantragte Eigenverwaltungsverfahren des ortsansässigen Modehaus Schmederer nun offiziell eröffnet. Inhaber Christian Rädeke: „Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens freut uns sehr. Nicht zuletzt dank dieser Entscheidung schauen wir sehr optimistisch in die Zukunft. Wir sind sehr froh, den erfahrenen Sanierungsexperten Klaus Ziegler der Planer & Kollegen GmbH an unserer Seite zu haben. Er wird uns bei der Umsetzung der Sanierung unterstützen und uns während des Verfahrens fachgerecht mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Auch Sanierungsberater Klaus Ziegler, der den Prozess gemeinsam mit dem gerichtlich bestellten Sachwalter Dr. Alexander Fridgen von der Kanzlei SPLIEDT Rechtsanwälte (Traunstein) begleiten wird, ist erfreut: „Die Verfahrenseröffnung des Amtsgerichts zeigt, dass das Modehaus Schmederer nicht nur als sanierungswürdig, sondern auch als sanierungsfähig eingeschätzt wird. Gemeinsam werden wir den gesamten Betrieb nun weiter auf den Kopf stellen, Prozesse durchleuchten und neu definieren – und das Modehaus wieder fit machen für eine sichere Zukunft.“ Der Fokus des Verfahrens wird auf der Sanierung und Neuausrichtung des Bekleidungsgeschäfts liegen. Durch die modernisierte Insolvenzordnung und die damit verbundene Eigenverwaltung bleibt der Geschäftsführer Christian Rädeke in vollem Umfang handlungsfähig. Das Besondere an der Insolvenz in Eigenverwaltung ist, dass – anders als bei einer Regelinsolvenz – kein externer Insolvenzverwalter ins Haus kommt. In dieser Funktion agiert vielmehr die Geschäftsleitung.

Was die Sanierung des Modehauses betrifft, ist Klaus Ziegler schon jetzt durchweg optimistisch: „Die Reaktion aus dem unmittelbaren Umfeld war extrem positiv. Ich hatte schnell den Eindruck, dass ganz Mühldorf das Modehaus erhalten will. Es wird zusammengehalten in Mühldorf am Inn!“ So habe sich die Unterstützung der Kunden beispielsweise gleich am ersten Wochenende nach der Antragsstellung in steigenden Umsätzen widergespiegelt. Auch Christian Rädeke ist von der positiven Resonanz in Mühldorf überwältigt: „Unsere Kunden halten uns die Stange. Dafür und für die überwiegend positiven Reaktionen, die wir seit der Insolvenz-Ankündigung erfahren haben, sind wir unendlich dankbar.“ Und da das Modehaus Schmederer insbesondere von seinen großartigen Mitarbeitern getragen wird, fügt er hinzu: „An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz besonders bei all meinen Mitarbeitern für ihre Einsatzbereitschaft bedanken. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit!“

Restrukturierung läuft – Neuausrichtung angestrebt

Erste Maßnahmen, um sich künftig wettbewerbsfähiger aufzustellen, hat das in dritter Generation geführte Familienunternehmen während des Sanierungsprozesses schon getroffen. So wurde eine der Schmederer-Filialen im Rahmen einer Sortimentsoptimierung bereits in das Haupthaus integriert. Eine Entscheidung, die sich, so Ziegler, schon jetzt positiv auf die Geschäftszahlen auswirkt. Des Weiteren ist im Zuge der Sanierung geplant, das stationäre Konzept und die Kostenstrukturen unter die Lupe zu nehmen. Schmederer-Geschäftsführer Rädeke: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir aufgrund der bisherigen Restrukturierung bald wieder schwarze Zahlen schreiben werden. Das Restrukturierungsverfahren bietet hervorragende Möglichkeiten, unser Modehaus im Rahmen der Sanierung neu auszurichten.“ Und eine Neuausrichtung ist dringend notwendig. So ist das Modehaus Schmederer nicht zuletzt aufgrund eines überall zu beobachtenden Phänomens im Einzelhandel in finanzielle Schieflage geraten: Umsatzrückgänge durch die wachsende Konkurrenz des Online-Handels.  

Neue Investoren erwünscht

Für Experte Klaus Ziegler sind die Entwicklungen seit der Antragsstellung deutliche Anzeichen für eine erfolgreiche Sanierung: „Die vergangenen Wochen zeigen, dass der Prozess zu keinem Zeitpunkt als das Ende von Schmederer zu sehen ist, sondern vielmehr als Standortbestimmung und wichtiger Schritt hin zu einer Neuausrichtung.“

Bei der erfolgreichen Neuausrichtung des Unternehmens soll zudem ein Investor helfen, der die neue strategische Ausrichtung des Unternehmens erfolgreich mitvoranbringt. So wurde das Eigenverwaltungsverfahren auch angestrengt, um interessierten Investoren neue Potenziale anzubieten und das Geschäftsmodell nachhaltig auf diese Marktpotenziale auszurichten. Mit dieser Suche sind Klaus Ziegler und Christian Rädeke nun ebenfalls beschäftigt.

Hintergrund:

Eigenverwaltung nach § 270a InsO

Die Eigenverwaltung nach § 270a InsO ist ein Instrument zur Sanierung und Restrukturierung. Es kann zum Einsatz kommen, wenn eine Insolvenz nicht mehr zu vermeiden ist, das Unternehmen gleichwohl über einen fortführungswürdigen Geschäftsbetrieb und eine konkrete Perspektive verfügt. Die Eigenverwaltung bedeutet, dass der Schuldner die Verfügungsgewalt und Finanzhoheit über sein Unternehmen behält und insoweit Herr des Geschehens bleibt – anders als im herkömmlichen Insolvenzverfahren, in dem die Unternehmensführung die Kontrolle an den Insolvenzverwalter abgibt. Bei der Eigenverwaltung agiert der Unternehmer selbst als Insolvenzverwalter. Meist verfügen diese jedoch nicht über das nötige Know-how – hier kommt der Sanierungs- und Insolvenzverwalter ins Spiel. In enger Zusammenarbeit mit der Unternehmensführung geht er auf Gläubiger, Banken und Partner zu, um alle Beteiligten sowie das Insolvenzgericht in den Prozess einzubinden. Professionalität, Kompetenz und Transparenz in der Durchführung sorgen für Vertrauen – die wichtigste Säule für eine letztlich erfolgreiche Sanierung.

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Pressekontakt:

A Hoy PR Agentur- und Verlagsgesellschaft mbH . Schrannenstr. 4 . 86150 Augsburg . Tel.: 0821 / 246 1357 . info@ahoy-pr.de

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„Durch die lösungsorientierte und konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Planer konnte im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahren nach § 270 a InsO eine neue Grundlage für unser Unternehmen – die Kunststoffverarbeitung Reich GmbH – geschaffen werden. Auch wenn das Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist, lässt sich für den bis jetzt gegangenen Weg ein positives Resümee schließen.“

Kunststoffverarbeitung Reich GmbH, Pürgen

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„Planer & Kollegen hatte die Aufgabe im Bereich Unternehmens-Finanzierung und Abwicklung der Insolvenz unseres Factoring-Partners Lösungen zu finden. Hier wurde durch eine stetige und offene Kommunikation eine sichere Abwicklung gewährleistet und Planer & Kollegen hat uns tatkräftig unterstützt, außerdem konnten uns hier interessante Alternativen vorgeschlagen werden, die wir gemeinsam umsetzen. Hervorzuheben in allen Bereichen ist die professionelle Abarbeitung und vor allem auch die kontinuierliche Kommunikation auf Geschäftsleitungsebene, sodass hier eine permanente Abstimmung erfolgt.“

LogiConServ GmbH, Rostock

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"Durch Ihre Analysen und die radikalen Änderungen, die von unserer Seite viel Mut gekostet haben, haben Sie uns Wege aufgezeigt unsere Stärken auszubauen, unser Profil zu schärfen, sowie neue Ideen zu verwirklichen. Bei der Erstellung des Businessplanes und der Suche nach einer neue Bank, die das geänderte Konzept mitträgt, konnten wir von Ihrer langjährigen Erfahrung, sowie Ihren professionellen Team profitieren."

mayr + mayr GmbH, Wolfratshausen

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"Die extreme Kompetenz und die kompromisslose Unterstützung von Herrn Planer und dem gesamtem Team sowie das Gefühl mit all den Sorgen nicht mehr alleine zu sein, das tut unbeschreiblich gut. Beispielsweise die Kontaktaufnahme mit Gläubigern, das Aufstellen eines Liquiplanes, das Führen von Bankgesprächen, den anfänglichen Aufbau unseres neuen Unternehmens- dies und vieles mehr wurde uns abgenommen bzw. hier wurden wir massiv unterstützt. Oder einfach gesagt – ohne Sie alle hätten wir KEINE Chance gehabt! Danke!“

Koenders UG Garten- und Landschaftsbau , Unter-Mossau

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„Wir waren sehr erfreut darüber mit Herrn Planer einen Projektanten gefunden zu haben, der mit abstrakten Fragstellungen während der Sanierungsphase problemlos umgehen konnte, ohne dabei die praktischen Notwendigkeiten und Ziele aus dem Auge zu verlieren. Die immer ziel- und ergebnisorientierte Zusammenarbeit war konfliktfrei und erfolgreich. Das Projekt wurde in allen Phasen kompetent begleitet. Neben seiner fachlichen Qualifikation ist das besondere Engagement sowie Verständnis hervorzuheben.“

Industriebau und -Verwaltungs-GbR, Todtenweis

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„Die Planer & Kollegen GmbH stand mir bei der Existenzsicherung des Unternehmens, der Umfirmierung und der Entwicklung eines neuen Logos, der Erstellung und Umsetzung eines Marketingkonzepts sowie der Optimierung der operativen Unternehmensebene zur Seite. Die nötigen Maßnahmen, welche mir aus meiner äußerst schwierigen Situation verholfen haben, wurden gemeinsam mit Ihnen abgeschlossen. Durch Ihre Verwaltung und Organisation, sowie Ihre Verhandlungsqualität und Kompetenz, konnten alle Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Neben der betriebswirtschaftlichen Beratung haben Sie mich auch persönlich in meiner Situation begleitet. Ich möchte mich bei Ihnen für Ihr zuverlässiges und überdurchschnittliches Engagement bedanken.“

Hähnchen Finke, Dorsten

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„Durch unsere gute Qualität waren wir schon bekannt, doch durch Ihre Beratung sind wir noch besser geworden. Unser Ziel war es die Kundenzufriedenheit, die Thekenbelegung und die Vielfalt im Sortiment noch zu verbessern. Auch hatten Sie uns geraten eine Filiale zu eröffnen. Diesem sahen wir zuerst mit skeptischem Auge entgegen, doch die Eröffnung war ein großer Erfolg. Dank Ihrer Arbeit hat mein Unternehmen nicht nur an Ansehen gewonnen, sondern gleichzeitig ist auch der wirtschaftliche Erfolg meines Unternehmens gestiegen.“

Metzgerei Hermann Ey, Mittelneufnach

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