Zahlen aus Corona-Krise als Hinweis auf Restrukturierungen?

Lässt sich aus den Zahlen, die während Corona erhoben wurden, herauslesen, ob eine Restrukturierung nötig ist?

Leser fragt:

Wir haben die Vermutung, dass in unseren Daten rund um die Corona-Krise einige Informationen zu Schwachstellen in unserem Unternehmen stecken. Andererseits sind diese Daten ja auch alle atypisch. Ist das trotzdem ein guter Zeitpunkt für eine Prüfung, die uns Hinweise auf eine eventuell nötige Restrukturierung oder Teilsanierung gibt?

Sanierungsexperte Thomas Planer antwortet:

Ich glaube nicht, dass diese Daten atypisch sind. Sie sind nur markanter und zeigen die Schwachstellen noch deutlicher auf als im „Normalbetrieb“. Umso leichter kann man also nunmehr Schwachstellen erkennen und vermutlich auch beseitigen. Eine Chance, die nicht ungenutzt verstreichen sollte. Zumal nun Geschäftspartner wie Banken und Lieferanten nun auch eine höhere Bereitschaft mitbringen, bei diesem Sanierungsprozess mitzuwirken. Besonders dann wenn diese auch genau die gleiche Chance für ihr Unternehmen selbst gesehen haben. Denn: „Mit einem Vegetarier muss man diskutieren, wenn er eine Wurstfabrik geerbt hat.“ Also hat Ihr Gegenüber vermutlich auch Verständnis für Anpassungsprozesse, finden diese doch vermutlich auch bei gerade statt.

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Sanierungsexperte Thomas Planer