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Ideen-Fabrik geht in Selbstverwaltung gamesundbusiness.de vom 07.06.2017

Das Einrichtungsunternehmen Ideen-Fabrik geht in die Eigenverwaltung nach § 270a Insolvenzordnung. Das Ziel: die Sanierung und der Erhalt von Arbeitsplätzen.

"Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, wir können ohne jede Einschränkung weiter produzieren." Mit dieser Nachricht traten Andreas Witzig und Dietmar Kolb, beide Geschäftsführer der Ideen-Fabrik GmbH, nun an die Öffentlichkeit. Ein zunächst schwieriger Schritt erweise sich nun als Wegweiser in eine gesicherte Zukunft: Die Ideen-Fabrik aus Westerheim geht in die Eigenverwaltung nach § 270a InsO (Insolvenzordnung).

Begleitet wird das Unternehmen, das sich auf die individuelle Inneneinrichtung gewerblicher Objekte, wie etwa Casinos und Wettbüros spezialisiert hat, dabei von Sanierungsberater und Spezialist für Eigenverwaltung Thomas Planer. Er sagte: "Das Amtsgericht hat unsere Einschätzung bestätigt: Die Ideen-Fabrik ist nicht nur sanierungswürdig, sondern auch sanierungsfähig. Deshalb können wir diesen gemeinsamen Weg nun gehen."

Das Besondere: Anders als bei einer Regelinsolvenz komme kein externer Insolvenzverwalter ins Haus, vielmehr agieren die beiden Geschäftsführer in dieser Funktion. Das bedeute, so das Unternehmen, dass der Betrieb vollumfänglich aufrechterhalten, die Kunden bedient und Lieferanten bezahlt werden würden